Constantia Packaging AG Umsatz erstmals über € 2 Milliarden
ISIN: AT0000943352
Wien, 12. Februar 2009
Vorläufige Ergebnisse 2008 - Constantia Packaging AG Umsatz erstmals über € 2 Milliarden.
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 konnte trotz zunehmend schwierigerem Marktumfeld sehr positiv abgeschlossen werden. Das Wachstum im Jahresvergleich ist vornehmlich bedingt durch den im vierten Quartal 2007 vollzogenen Erwerb der AMAG, eines führenden europäischen Anbieters ausgewählter Aluminium- Premium-Produkte.
| 2008 Vorl. EUR Mio. | 2007 EUR Mio. | Veränderung in Prozent |
Umsatz | 2.078 | 1.566 | + 33 % |
EBITDA | 290 | 243 | + 19 % |
EBIT | 176 | 150 | + 17 % |
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Net Income ( nach Abzug Anteile Minderheitsgesellschafter ) | 74 | 91 | - 19 % |
Net Income (vor Einmaleffekten) | 84 | 70 | + 20 % |
Gewinn je Aktie in EUR | 4,40 | 5,42 |
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Gewinn je Aktie in EUR (vor Einmaleffekten) | 5,00 | 4,17 |
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Gemäß den vorläufigen Ergebnissen stieg der Umsatz des Konzerns um ca. 33% auf ca. € 2.078 Mio. in 2008 nach € 1.566 Mio. im Vorjahr. Der starke Verfall des Aluminiumpreises im zweiten Halbjahr 2008 hatte auch eine Auswirkung auf den Umsatz in Höhe von ca. € - 30 Mio. Im Geschäftemix steuerte das Segment Aluminium ca. 36% des Konzernumsatzes bei, das Segment Wellpappe ca.16% sowie das Segment Flexible Verpackung ca. 48%. Damit liegt der Konzern mit etwas über einem Drittel mit der AMAG in Geschäften mit mittlerer Zyklizität, zwei Drittel des Geschäftes in der Wellpappe und der Flexiblen Verpackung ist in defensiven, wenig zyklischen Märkten durch einen hohen Anteil von Kunden in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmabranche. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg um ca.19 % von € 243 Mio. in 2007 auf ca. € 290 Mio. im abgelaufenen Jahr. Im Zuge der endgültigen Kaufpreiszuordnung der AMAG Akquisition (in Einklang mit IFRS 3 innerhalb der 12 Monatsfrist) reduzierte sich das außerordentliche Ergebnis 2007 des Konzerns um insgesamt ca. € 15 Mio. im Nettoergebnis sowie um ca. € 10 Mio. im EBIT und im EBITDA.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um ca. 17% von € 150 Mio. in 2007 auf ca. € 176 Mio.
Das Nettoergebnis nach Ertragssteuern und Anteilen von Minderheitsgesellschaftern für 2008 betrug ca. € 74 Mio. nach € 91 Mio. in 2007. Die Gründe für den Rückgang im Nettoergebnis liegen vornehmlich in der Abschreibung eines Gesellschafterdarlehens an ein Tochterunternehmen, dem Wegfall des Equity Ergebnisses der AMAG in 2007 sowie in höheren latenten Steuern. Das jeweils um Einmaleffekte bereinigte Nettoergebnis stieg um ca. 20 % von € 70 Mio. in 2007 auf ca. € 84 Mio. in 2008. Der Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten betrug somit € 5,00 in 2008 nach € 4,17 im Vorjahr.
Der vollständige Konzernabschluss wird am 2. April 2009 veröffentlicht. Details zum Konzernabschluss werden vom Vorstand auf der Bilanzpressekonferenz in Wien am 2. April 2009 erläutert.
Die Constantia Packaging Gruppe ist in den Bereichen „Aluminium“, „Wellpappe“ und „Flexible Verpackung“ tätig. Rund 8.400 Mitarbeiter stellen in 20 Ländern Europas, Asiens und Amerikas Rohaluminium, Aluminiumhalbfertigfabrikate sowie Verpackungen aus Aluminium, Kunststoff und Wellpappe, unter anderem für die Nahrungs-, Getränke-, Pharma- Automobil- und Luftfahrt-Industrie her.
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Constantia Packaging AG
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Dr. Hanno M. Bästlein, Vorsitzender des Vorstands
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